
Tanz der inneren Kinder
Wie frühe Prägungen unsere Liebesbeziehungen lenken
- Autorin
- Susanne Vömel
- Verlag
- Schattauer (Klett-Cotta)
- Umfang
- ca. 210 Seiten
- ISBN
- 978-3-608-40221-6
- Status
- lieferbar
Auch im Buchhandel über die ISBN bestellbar.
Worum es geht
In unseren Beziehungen begegnen wir einander oft mit mehr Geschichte, als uns bewusst ist.
Warum wir lieben, wie wir es gelernt haben
Mit psychologischer Klarheit und berührender Sprache zeige ich auf, wie wir als Kinder gelernt haben, uns Zuwendung zu sichern und Verbindung aufrechtzuerhalten. In späteren Liebesbeziehungen wirken diese frühen Beziehungsmuster weiter: Sie beeinflussen unsere Partnerwahl, entfachen typische Konflikte und bestimmen die Rollen, die wir im Miteinander einnehmen.
Wenn das Nervensystem die Führung übernimmt
Oft versagen verstandesbasierte Strategien genau dann, wenn es emotional wird. Wenn Bindungsnot unser System flutet, reagieren wir unmittelbar mit Kampf, Flucht, Unterwerfung oder Erstarrung. Diese Reaktionen sicherten einst unser Überleben, doch heute halten sie uns oft in unbewussten Kreisläufen.
Beziehung als Entwicklungsraum
Anhand lebendiger Fallgeschichten, vom „Klammeräffchen“ bis zum „Streuner“, lade ich Sie ein, die Partnerschaft als Ort der gemeinsamen Entwicklung wahrzunehmen. Ein Buch für alle, die nicht länger im Kreis tanzen wollen, sondern die Freiheit suchen, ihre Liebe selbstbestimmt und lebendig zu gestalten.
Die Choreografie des Buches
Das vollständige Inhaltsverzeichnis, acht Kapitel.
1Der Vorhang hebt sich
Ein Blick hinter die Beziehungskulisse
2Der Tanz beginnt
Partnerwahl und die Magie der Projektionen
- 2.1 Tanz der inneren Kinder, die Psychodynamik des Verliebens
- 2.2 Der Kugelmensch, die Suche nach der verlorenen Hälfte
- 2.3 Vertrautes in neuer Gestalt, Partnerwahl nach Anlehnungsprinzip
- 2.4 Spieglein, Spieglein an der Wand, Partnerwahl nach dem narzisstischen Prinzip
3Frühe Melodien und Beziehungsrhythmen
Die vier Bindungsstile und das Bindungssystem
- 3.1 Urvertrauen durch Resonanz, der sichere Bindungsstil
- 3.2 Kein Ton zu nah, die Angst vor Bindung oder der unsicher-vermeidende Bindungsstil
- 3.3 Unruhiger Rhythmus, immer zu viel, nie genug! Die Angst vor Verlust oder der unsicher-ambivalente Bindungsstil
- 3.4 Klangchaos und Taktbruch im Nervensystem, der desorganisierte Bindungsstil
- 3.5 Heilsame Beziehungserfahrung, wenn Bindung Rhythmus bekommt
- 3.6 Herz oder Kopf?, Das Bindungssystem und die Rolle des Verstandes
- 3.7 Slow Motion fürs Nervensystem, Selbstregulation durch Selbstberuhigung
4Erste Takte
Wie frühe Konflikte die Tanzschritte prägen
- 4.1 Klammeräffchen oder Streuner, unendliche Sehnsucht nach Nähe versus übersteigerte Unabhängigkeit
- 4.2 Die Raupe Nimmersatt oder Mutter Theresa, unstillbare Bedürftigkeit oder übermäßige Fürsorge
- 4.3 Lämmchen oder Leithammel, vom Zwang zu folgen oder zu führen
- 4.4 Narziss oder Nebelkind, Selbstbild im Konfliktfeld von Glanz und Unsichtbarkeit
- 4.5 Märtyrerin oder Raubfisch, Schuldübernahme und egozentrische Selbstbezogenheit im Widerstreit
- 4.6 Don Juan, Femme fatale oder die Unschuld vom Lande?, Inszenierung und Unterdrückung von Erotik
- 4.7 Clan-Mitglied oder Chamäleon, Überidentifikation oder beliebige Anpassung
- 4.8 Die unsichtbare Mauer, wenn Gefühle nicht durchdringen
5Muss denn der Glanz schwinden?
Die Entzauberung
- 5.1 Wenn die Masken fallen, die ungeschönten Selbstversionen betreten die Bühne
- 5.2 Die Realität beginnt, die Rücknahme der Projektionen
6Vertraute Choreografien
Wie alte Muster den Rhythmus bestimmen
- 6.1 Kleiner Fehltritt, große Wirkung, das Drama hinter den Streits um Bagatellen
- 6.2 Refrain in Endlosschleife, wenn sich Beziehung im Kreis dreht
7Zeit für neue Schritte
Paarkonflikte als Chance, mit Fallbeispielen
- 7.1 Der Tanz um Nähe und Freiheit, zwischen Bindungssehnsucht und Rückzugsdrang
- 7.2 Paartanz um Fürsorge und Bedürftigkeit, wenn Geben zur Pflicht und Selbstfürsorge zur Zumutung wird
- 7.3 Getanzt wird nach meiner Pfeife, Macht und Ohnmacht in starren Beziehungsmustern
- 7.4 Paartanz im Rampenlicht, wenn Liebe nach Applaus verlangt
- 7.5 Tanz mit gesenktem Blick, wenn Schuld den Takt der Beziehung bestimmt
- 7.6 Inszeniertes Begehren, wenn Verführung zur Show wird
- 7.7 Tanz ohne festen Rhythmus, wenn die Suche nach dem Selbst das Paar verunsichert
- 7.8 Routine im Gleichschritt, wenn der Tanz die Seele nicht mehr berührt
8Nachklang und Aufbruch
Was war. Was bleibt. Was werden kann.

Leseprobe
Hier lesen Sie hinein, bevor Sie bestellen: die Leseprobe des Verlags mit Inhaltsverzeichnis und dem Beginn des ersten Kapitels.
Leseprobe lesen (folgt)
Stimmen aus der Fachwelt
Erste Rezensionen von Kolleginnen und Kollegen, die das Buch gelesen haben.
„Susanne Vömel gelingt es, mit der Analyse der kindlichen Beziehungsmuster einen befreienden Blick für die Gegenwart der erwachsenen Partner zu vermitteln.“
Prof. Dr. Ulrich Clement, Psychologischer Psychotherapeut, Leiter des Instituts für Sexualtherapie Heidelberg
„Wer hätte gedacht, dass Bindungstheorie und ihre Auswirkungen auf unsere Beziehungsgestaltung so viel Spaß machen können? Wer verstehen möchte, wie wir unsere Partner, aber auch unsere Freunde, auswählen und warum sich Miteinander manchmal so leicht und so oft so schwer anfühlt, sollte dieses Buch lesen.“
Nadiya Kroshka, Psychotherapeutin und Autorin von „Deine innere Mutter“
„In ihrem Werk entfaltet Susanne Vömel auf eindrückliche Weise, wie unbewusste Beziehungsmuster und Abwehrprozesse, wie u.a. Projektionen, die Dynamik von Partnerschaften prägen.“
Mag. Wilko Barkhoff, Psychotherapeut, Klinischer Psychologe, Traumatherapeut
„Sehr spannend finde ich, wie das Thema Beziehungsdynamik auf unkonventionelle Weise mit dem inneren Kind verknüpft wird und durch eine Tanz-Metaphorik schön Gestalt annimmt.“
Maren Klingelhöfer, Lektorin
„Ein beeindruckend lebendiges und anschauliches Buch, das die komplexen Wechselwirkungen unserer unbewussten Beziehungsdynamik in intimen Partnerschaften ans Licht bringt.“
Achim Haid-Loh, Dipl. Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Paar- und Familientherapeut
Podcast mit Sissi Rasche: Beziehungsmuster, Bindung und innere Kinder
Im Gespräch mit der Hebamme und Podcasterin Sissi Rasche spreche ich über die Dynamik unserer inneren Kinder, über frühe Bindungserfahrungen und darüber, wie unbewusste Prägungen unsere Partnerschaften beeinflussen. Wir sprechen über Nähe und Distanz, Elternschaft, Verliebtheit und Beziehungskonflikte.
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Tanz der inneren Kinder von Susanne Vömel, Schattauer (Klett-Cotta), ca. 210 Seiten, ISBN 978-3-608-40221-6.
Das Buch ist auch in jeder Buchhandlung über die ISBN bestellbar.
Auch von Susanne Vömel
Selbstwahrnehmung mit allen Sinnen
Wie ein gestärktes Körperbewusstsein zu mehr Selbstwert, Lebendigkeit und Lebensfreude verhilft. Psychosozial-Verlag, 2025, ISBN 978-3-8379-3379-6.
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